Verfahren 14: Hüftgelenkversorgung (QS HGV)

In Deutschland werden jährlich 250 Tsd. künstliche Hüftgelenke (Hüftendoprothesen) implantiert, nahezu 80 % davon geplant - im Rahmen einer zumeist arthrosebedingten Erstimplantation (70 %) bzw. als Wechsel (10 %) - und knapp 20 % davon nach einer hüftgelenknahen Femurfraktur. Zusammen mit den 60 Tsd. osteosynthetisch (mit einem Nagel) versorgten hüftgelenknahen Femurfrakturen umfasst das QS-Verfahren Hüftgelenkversorgung bundesweit über 300 Tsd. Fälle pro Jahr. Grundsätzlich zielt die Qualitätssicherung auf das Vermeiden von allgemeinen oder spezifischen Komplikationen ab, zusätzlich wird bei den geplanten Eingriffen eine ausreichende Indikationsstellung überprüft. Bei den frakturbedingten Eingriffen steht die möglichst rasche Durchführung der Operation im Fokus, da sich dadurch die Erfolgsprognose deutlich verbessert.


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